Ausszeichnungen

 Innovatica 2016 – Kategorie “Das innovativste Produkt”

Casa Casa Sp. z. o.o. (PL) erhielt eine Auszeichnung vom Präsidenten der polnischen Handelskammer für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der polnischen Wirtschaft in der Kategorie „innovative Lösunfen – Produkte / Technoligie / Service“. Es wurde auf dem 8. Kongress der innovativen Wirtschaft Polens präsentiert, die am 9. Juni in Warschau stattfand.

Die Auszeichnung nahmen Frau Ekaterina Stelmaszczyk und Herr Grzegorz Sperczyński für Cada Casa entgegen.

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen aus Polen:

  1. Nagroda Innovatica dla Cada Casa: link
  2. Na co zwracają uwagę inwestorzy projektując domy? Link
  3. OZE a domy pasywne i ich wsparcie: ONET TV link
  4. Polacy budują domy energooszczędne: Onet
  5. Domy pasywne i ich wartość w czasie: Onet
  6. Zielone budownictwo: Onet – Onet Biznes oraz Onet TV
  7. Inwestycje.pl (Magazyn o nowych technologiach)
  8. Proseed Magazine (miesięcznik)
  9. Polski rynek budownictwa ekologicznego – MondayNews.pl
  10. Portal o innowacyjnych technologiach MamStartup.pl 
  11. O innowacyjnym systemie na rynku: Newseria, radio WNET, Wiadomości24.pl, Wiadomości Budowlane, Kafito
  12. O domach pasywnych: Interia.tv, Nieruchomosci.biz, Budownictwo.org, Biznes Interia, Budowa.org
  13. Budownictwo energooszczędne – Polska dogania zachód: najlepszedomy.pl, housemarket.pl
  14. Na co Polacy zwracają uwagę projektując swoje domy: housemarket, najlepszedomy.pl
  15. Można budować taniej i bez dewelopera (wybrane przykłady): Onet, HouseMarket
  16. Czasopismo Inteligenty Budynek – o zielonym budownictwie (s.46)

Wohnungswirtschaft

Der Wohnungsbau ist in aller Munde. Dieser konzentriert sich auf die Ballungsräume und die prosperierenden Städte und Regionen. Steigende Grundstückspreise sowie die ausgelasteten Unternehmen der Baubranche sind zwei Gründe, warum Wohnraum immer teuer wird. Dazu addieren sich immer höhere Bau- und Energiestandards. Letztere werden 2021 nochmals nachgeschärft, so daß die Gebäudehülle annähernd dem aktuellen Passivhausstandard entsprechen muß. Die Frage wie zukünftig Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten  wirtschaftlich errichtet werden kann ist einer der zentralen Fragen, die sich die Wohnungswirtschaft stellt, auch um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.

 

Wir sehen die Möglichkeiten in einer Mischung aus einem hohen Vorfertigungsgrad und einem möglichst „geerdeten“ Niveau der Fertigungs- und Montagekosten. Mit dem Holztafelbau wie auch dem Holzrahmenmodulbau sind materialsparende Bauweisen möglich, die gleichzeitig ein hohes Maß an bau- und bauphysikaler Qualität bieten. Die Fertigungsstätten in EU-Niedriglohnländern bieten die Möglichkeit bereits technische Gewerke und Ausbaugewerke zu landesüblichen Löhnen zu fertigen bzw. einzubauen. Dies alles nach deutschen Standards güteüberwacht. Das Resultat sind Gebäude oder Gebäudestrukturen im Passivhausstandard, die deutlich günstiger sind als herkömmliche Massivbauten und die Anforderungen de ENEV 2021 übertreffen werden. Bei serieller Fertigung sind wir in der Lage, das geringe Kostenniveau an die Wohnungswirtschaft weiterzureichen.

Wir sehen uns als Partner der Wohnungswirtschaft. Hierbei kann unser Part vom Zulieferer über den Generalunternehmer bis hin zum Entwicklungspartner reichen. Letzteres betrifft insbesondere das modulare Bauen, aber auch das Entwickeln von Prototypen und Standarddetails. Bitte sprechen Sie uns an.

Materialien und Bauwerkstoffe

Im Holzrahmenbau werden diverse Holz- und Holzwerkstoffe eingesetzt. Hierbei kommt es darauf an, Materialien so einzusetzen, daß eine statisch, bauphysikalisch und energetisch sinnvolle Kombination entsteht. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • Statik
  • Dimensionsstabilität
  • Flächeneffizienz
  • Wärmedämmung
  • Wärmespeicherkapazität
  • Wasserdampfdiffusion
  • Fehlertoleranz

 

Statik

In einem Gebäude treten bestimmte Lastfälle auf, die unterschiedliche Anforderungen an die lastabtragenden Bauteile stellen.

Vertikale Lasten werden über die Wände abgetragen. Im Falle des Holzrahmenbaus betrifft dies die Stützen. Holz und stützenförmige Holzwerkstoffe haben in axialer Richtung eine enorme Tragfähigkeit. So können schlanke Holzstützen jeweils mehrere Tonnen tragen.

Die Schubsteifigkeit der Wände ist wichtig, um die horizontal angreifenden Kräfte (u.a. Windlast und Schnee) aufzunehmen. Dies wird durch die Aussteifung der Stützen mittels Werkstoffplatten und dem Fügesystem erreicht.

Die Erdbebensicherheit wird durch die plastische Verformbarkeit der Wände sichergestellt. Aus diesem Grund sind zusammengesetzte Holzrahmenwände deutlich widerstandsfähiger als herkömmliche Massivbauten.

Das GreMagor-Wandsystem geht hier noch einen Schritt weiter, da die Holzrahmenwand bereits ohne aussteifende Beplankung hervorragende Werte in Bezug auf die Schubfestigkeit und die Erdbebensicherheit aufweist.

 

Dimensionsstabilität

Im Holzbau ist das sogenannte Schwinden oftmals ein Thema, insbesondere im Bereich der Deckenauflager sowie der Kopf- und Fußbalken der tragenden Wände. Sofern in Deckenbalken sowie im Bereich von Schwelle und Rähm querschnittsbelastete Konstruktionsvollhölzer eingesetzt werden (was die Regel ist), ist der Schwindvorgang  unausweichlich. Dies sorgt für mögliche Quetschungen im Bereich der Fassade und der inneren Beplankung, was im Extremfall zur Verletzung der Luftdichtigkeiten nebst den bauphysikalischen Problemen führt.

Wir setzen im Bereich von Schwelle, Rähm und Sturz ausschließlich Funierschichtholz eines renommierten deutschen Herstellers ein. Dieser Werkstoff ist nicht nur deutlich belastbarer als herkömmliches Konstruktionsvollholz, sondern auch bedeutend dimensionsstabiler (Faktor 10) in Bezug auf Feuchtigkeitsänderungen. Setzungen sind praktisch nicht möglich. Ähnlich verhält es sich bei den Deckenträgern. Hier kommen hochwertige Stegträger zum Einsatz mit oberen und unteren Gurten aus Furnierschichtholz.

 

Flächeneffizienz

Hier spielt der Holzrahmenbau bei den Außenwänden aufgrund der Kerndämmung seine Stärken aus. Das heißt, das Dämm-Material liegt annähernd im gesamten Querschnitt an. Eine Holzrahmen-Außenwand ist zwischen 10 cm und 20 cm schlanker als eine vergleichbare Massivbauwand. Als nicht tragende Wände kommen Trockenbauwände zum Einsatz, die bei gleicher Schalldämmung zumeist schlanker ausfallen als Massivwände. Eine 130 mm-Trockenbauwand dämmt bereits besser den Schall als eine Kalksandsteinwand gleicher Stärke (115 mm + Putz) und bedeutend besser als eine Gasbetonwand. Eine 75 mm-Trockenbauwand mit Gipsfaserplatten kann bereits durchschnittliche Ansprüche erfüllen. Aussteifende oder tragende Holzrahmenwände können mit gedrehten Ständern aus Furnierschichtholz stabil und schlank gestaltet werden.

 

Wärmedämmung

Die Kerndämmung in Außenwänden und Dach besteht zumeist aus flexiblen Materialien oder Einblasdämmstoffen mit WLG-Werten zwischen 0,40 und 0,32. Holzfaserdämmstoffe (sowohl flexible Matten als auch Einblasdämmungen) liegen eher im oberen Bereich der Wärmeleitfähigkeit, haben aber deutliche Vorteile, die z.B. ein Mineralfaserdämmstoff nicht bieten kann. Den äußeren Abschluß einer Außenwand bildet idealerweise eine diffusionsoffene druckfeste Holzfaserplatte. Diese hat, trotz ihrer hohen Dichte von rd. 250 g/dm³, einen Dämmwert von WLG 0,40.

 

Wärmespeicherkapazität

Die Wärmespeicherkapazität gilt i.d.R. als der Schwachpunkt von Holzrahmenwänden. Dies betrifft primär den sommerlichen Hitzeschutz. In der Tat haben die Wände von einfachen 20 cm schlanken Holzrahmenaußenwänden, kerngedämmt mit Mineralwolle, nur geringe Möglichkeiten der Wärmepufferung. Gegenüber Mineralfaserwolle hat Holzfaserdämmstoff die doppelte Wärmespeicherkapazität. Doppelte Wand- und Deckenbeplankungen sowie ein Zementestrich helfen ein angenehmes Raumklima auch im Sommer sicherzustellen. Die Aufnahmekapazität ist erst in den Abendstunden erreicht. Dann kann die Lüftungsanlage  die kühlere Nachtluft einbringen und trägt die oberflächennahe Wärme nach draußen, so daß der Kreislauf am nächsten Tag wieder von vorn beginnt. Im Vergleich zu einem Massivbau mit Betondecken und Kalksandstein- oder Betonwänden ist die Speicherkapazität gering. Diese können über mehrere Tage die Wärmeenergie aufnehmen. Ist deren Kapazität erreicht, geben die Massivbauteile dann in den möglicherweise kühleren (aber angenehmen)  Folgetagen die Wärmeenergie an den Innenraum in Form von Strahlungswärme ab. Das heißt sie „glühen nach“.

In Passivhäusern ist es wichtig, die sonnenzugewandten (zumeist großen) Fenster im Sommer zu verschatten, damit sich die Räume nicht solar aufheizen können.

 

Wasserdampfdiffusion

Der Wandaufbau ist diffusionsoffen. Auf der Innenseite ist er versehen mit einer Dampfbremse in Form einer Holzwerkstoffplatte, die Außenseite besteht i.d.R. aus einer druckfesten Holzfaserplatte. Sollte Wasserdampf in die Wand von innen eindringen, wird sie kurzzeitig nach außen abziehen. Da wir eine Lüftungsanlage einsetzen, wird der Luftfeuchtegehalt in den Räumen aber ohnehin relativ gering sein.

 

Fehlertoleranz

Egal wie sorgfältig der Bau errichtet wird – es besteht in späteren Jahren die Möglichkeit einer „Havarie“. So kann die Luftdichtigkeitsebene – trotz Installationsebene – mechanisch verletzt werden, auch kann es zu einem Wasserschaden innerhalb des Hauses kommen. Die Aufbauten werden so gestaltet, daß die verwendeten Materialien dies vergleichsweise unbeschadet überstehen. Der diffusionsoffene Wandaufbau, wie er im deutschsprachigen Raum mittlerweile üblich ist, ist eine Grundvoraussetzung. Auch hier spielen Holzfaserdämmstoffe und Platten ihre Stärken gegenüber etwa einer Mineralwolldämmung aus. So kann ein Holzfaserdämmstoff etwa die 20 fache Wassermenge/Wasserdampfmenge einlagern, die Mineralwolle aufnahmen kann. Die in der Wand eingesetzten hochdichten, geschliffenen Spanplatten sind deutlich widerstandsfähiger als handelsübliche OSB 3 Platten. Sie verrotten nicht. Nach einer Havarie quellen sie etwas auf, nehmen nach dem „Abtrocknen“ ihre ursprüngliche „Dimension“ wieder ein, ohne Einfluß auf die Festigkeitswerte.

Über uns

Cada Casa ist ein Bauunternehmen mit einem Schwerpunkt im Holzrahmenbau. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, energieeffiziente Wohngebäude mit hochwertigen ökologischen Materialien zu günstigen Kosten herzustellen und die Preisvorteile an die Wohnungswirtschaft weiterzureichen. Es entstehen Häuser im Passivhausstandard zu sehr geringen Einstandspreisen, so daß wir hier einen Beitrag zur Reduzierung der Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten leisten können.

 

Unsere Produktionsstätten liegen in Polen, rd. 60 km von der deutschen Grenze entfernt. Durch hohe Vorfertigungstiefen und günstige Produzentenpreise bei Materialien sind wir in der Lage, Gebäudestrukturen und Gebäudetechnik kosteneffizient zu fertigen und zu montieren. Dies reicht von Einfamilienhäusern bis zur Wohnanlage. Im Mittelpunkt steht das patentierte GreMagor-Wandsystem, das gegenüber herkömmlichen Holzrahmenbauten Vorteile in der Statik – insbesondere der Erdbebensicherheit – und der Kältebrückenarmut bietet.

 

Wir verstehen uns als Partner der Wohnungswirtschaft und können uns hier flexibel einbringen. So können wir als Generalunternehmer die komplette Projektsteuerung übernehmen, aber auch als Zulieferer tätig sein, so daß Einzelgewerkvergaben möglich sind. Darüber hinaus nehmen wir die Herausforderung an, Gebäude technisch weiter zu entwickeln.